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The Ties that Bind us

Donnerstag, 21. Januar

Eröffnungskonzert

Stadtcasino Basel – Hans Huber-Saal

19.30 Uhr

ca. 60 Minuten

Tickets

Die Musik hat eine wunderbare Fähigkeit, Utopien zu formulieren, ohne dafür Texte zu brauchen. Daher spricht man auch leicht verklärend von der «Weltsprache Musik».

Programm

Kinan Azmeh (geb. 1976)
November 22 (Arr. KT)

Feld Sätze wenn es das benötigt

Interlude I (KT)

John Zorn (geb. 1953)
Ebuhuel (Arr. DK, KT)

Interlude I (KT)

John Zorn
Parzial (Arr. DK, KT)

Roberto Rodriguez (geb. 1968)
Shron (Arr. KT)

Interlude IV: traditionelle Xhosa Umrhubhe Bow Melodie, gespielt von Dizu Plaatjies

Dizu Plaatjies
Transkription für gestrichenes Klavier (KT)

Pause

Kathleen Tagg (geb. 1977)
Berimbau

Interlude V (KT, DK)

David Krakauer (geb. 1956)
Rattlin’ Down the Road

Interlude I (KT)

Rob Curto (1947–2006)
Demon Chopper (Arr. KT)

Interlude I (KT)

Emil Kroitor (geb. 1947)
Moldavian Voyage (Arr. DK, KT)

Der Geyser Bulgar (Traditionell, Arr. DK, KT)

Freundliche Unterstützung

Pro Helvetia
Konzertsponsor

Anderer Titel

OMANUT
Stiftung

Musiker:innen

David Krakauer Klarinette
Kathleen Tagg Klavier
Kinan Azmeh Klarinette & Komposition
Christina Boner Sopran
Jesse Gilbert Video-Design

Programmtext

Die Musik hat eine wunderbare Fähigkeit, Utopien zu formulieren, ohne dafür Texte zu brauchen. Daher spricht man auch leicht verklärend von der «Weltsprache Musik». Das gilt auch für die Utopie – zeitweise war sie sogar Wirklichkeit –, die konkurrierenden Weltreligionen in Harmonie und Dialog miteinander leben zu lassen. Dafür steht bekanntlich die Stadt Jerusalem, die unausgesprochen das Zentrum dieses Eröffnungskonzerts bildet.

Es beginnt mit einem Stück des syrischen Klarinettisten und Komponisten Kinan Azmeh und endet mit einem überarbeiteten Klezmerstück, das David Krakauer und Kathleen Tagg gemeinsam erarbeitet haben. Der Syrer Kinan Azmeh nimmt mit seinem Werk November 22 Bezug auf die gefährliche Zuspitzung der Lage in Syrien in jenem Monat.

Den 1953 geborenen Amerikaner John Zorn braucht man Jazzkennern nicht vorzustellen. Sein intellektuell anspruchsvoller Musikstil liegt auf der Schnittfläche von zeitgenössischer E-Musik und Jazz. Saxofon und Klarinette sind nahe Verwandte – daher erstaunt es nicht, dass Krakauer und Tagg einige von Zorns Kompositionen für Klarinette und Klavier bearbeitet haben.